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Atemtechniken für Wehen und Pressen

NRedaktionsteam von Nova · 5 Min. Lesezeit

Atmen nimmt die Geburtsschmerzen nicht weg, aber viele Schwangere empfinden es als hilfreich, langsam auszuatmen, einen gleichmäßigen Rhythmus zu halten und Schultern und Kiefer locker zu lassen. Beim Pressen solltest du dich an die Anweisungen deines Betreuungsteams halten und nicht über längere Zeit die Luft anhalten.

Atemtechniken, die während der Geburt helfen können

Atmen stoppt die Wehen nicht, aber es kann dir helfen, sie besser zu bewältigen. Einfache Techniken funktionieren oft am besten. Sie helfen dir, nicht die Luft anzuhalten, einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden und die Anspannung in Schultern und Kiefer zu lösen. Viele Geburtsvorbereitungskurse vermitteln diese Methoden, und deine Hebamme oder dein Arzt kann dir zeigen, was für dich passt.

  • Langsam durch die Nase einatmen und lang und entspannt durch den Mund ausatmen.
  • Beim Ausatmen mitzählen, wenn dir das hilft, einen Rhythmus zu halten.
  • Sanftes Bauchatmen, ohne sehr tiefe Atemzüge zu erzwingen.
  • Beim Pressen solltest du dich an die Anweisungen deines Betreuungsteams halten und nicht über längere Zeit die Luft anhalten.
Kribbeln in den Fingern, Schwindel oder das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, können Zeichen dafür sein, dass du zu schnell atmest. Rufe sofort deine Hebamme oder deinen Arzt an oder fahre direkt in die nächste Notaufnahme, wenn du Brustschmerzen, blaue Lippen, starke Schwäche oder plötzliche Atemnot hast. Im Notfall wähle die 112.

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Nur allgemeine Informationen; sie ersetzen keinen Rat deiner Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme.